Gründe für selbstbestimmte Freizeitgestaltung gab es Ende der 70er viele. Die Unabhängigkeit von Eltern und Lehrern war wichtig, stand aber der Abnabelung von der örtlichen kirchlichen Bevormundung hinten an. Heute sehe ich Jugendliche, die ungeprüft Anschauungen ihrer Eltern übernehmen, manche werden sogar stolz zu reaktionären Anzug-, Krawatten- und Schlips-Trägern, oft auch zum Leidwesen ihrer relativ aufgeschlossenen und liberalen Eltern. Damals sahen wir es fast als Pflicht, der Generation davor zu widersprechen. Und der konservativ-katholischen Autorität, die uns als Kinder schon vereinnahmte, mussten wir uns als bald 20-jährige entledigen. Da war natürlich Musik, Literatur und vor allem das rege Interesse und die Neugier am anderen Geschlecht das geeignete Transportmittel. Konkret gab‘s da in den Ernstbrunner Pfarrräumlichkeiten den von der Clique meiner älteren Brüder sehr rustikal, oder mehr wie einen Western-Saloon, eingerichteten und vom Geist „Woodstocks“ bestimmten Club „Wir“, in dessen verrauchte Kurzsichtigkeiten ich gemeinsam mit meinem 2 Jahre älteren Freund Erich schon als 14- oder 15-jähriger schnuppern durfte, aus erdenklichen Gründen zum Leidwesen meiner Brüder! Erich und sein Klassenkamerad Gerry, die sich später viel, viel mehr noch geteilt hatten(!) versuchten mich zuvor (vergeblich) aufzuklären. Bis dahin, also schon in der Hauptschulzeit, hatte sich ja sonst niemand daran gewagt, weder Eltern noch Lehrer, also mussten meine älteren Freunde ran. Nur nahm ich es ihnen nicht ab. Viel mehr noch, ich habe sie ausgelacht und verspottet und sie letztlich selbst daran zweifeln lassen. Später im besagten Club haben sich diese brandneuen Erkenntnisse und Errungenschaften nur schleppend erfolgreich oder zielführend umsetzen lassen. Unsere Zeit sollte noch kommen! An Alk ranzukommen war dort kein Problem und mir als pubertierenden Ministranten mehr vertraut als ein gescheiter Umgang mit Mädels. Als Volksschüler schon quälte ich die Eltern mit meinen Wünschen, wie einige Klassenkameraden auch mal sowas wie Coca-Cola oder Fanta im Haus haben zu wollen. Bei uns gab‘s aber nur Himbeerdicksaft. Im Doppellitergebinde! Nicht, dass ich den verabscheute, ich liebte es, diesen über Semmelknödel oder sonst was zu gießen und als „hauptsächliche“ Nachspeise zu verdrücken, aber zu trinken, eigentlich nicht so besonders. An das Format gewöhnte ich mich allerdings. Und so registrierte ich bald, dass es in solchen Doppelliter-Flaschen auch noch was anderes als Dicksaft gab im Haus. Natürlich war es nicht der erste Schluck des darin befindlichen Müller-Thurgauers oder Veltliners, an dem ich sofort Wohlgefallen fand, aber ähnlich wie beim Erstkontakt mit Oliven, Kernöl, Jazz oder selbstbewussten Frauen(!), steter Tropfen höhlt den Stein! Bald nachdem mich meine Eltern beim genüsslichen Verzwitschern ihres geschätzten Rebensaftes ertappten, kam Fanta und sogar Sprite ins Haus, Cola nicht, war dann doch noch zu teuer! Nebst Alk war es im Club Wir auch selbstverständlich an Jimi Hendrix, Janis Joplin und die Doors ranzukommen. Led Zeppelin, Pink Floyd & Deep Purple waren Grundausstattung wie klarerweise auch Beatles und Stones. Man musste aber den geistlichen Obrigkeiten und Autoritäten entsprechen und viel zu früh des Abends die Hütte dicht machen. Natürlich ging dann niemand, wie angeraten, nach Hause. Wir jüngeren waren sozusagen genötigt mit den älteren und nicht so sehr nüchternen und manchmal auch bekifften in unrühmliche Discotheken der eher ferneren Umgebung zu fahren. Die Musik dort, bis auf eine einzige Ausnahme, war natürlich ein Witz für unsere verwöhnten Ohren und die Girls dort waren für uns „Auswärtige“ ohnehin tabu. Regelmäßig gabs Schlägereien aus diesem Grund. „däs san unsare Mentscha und ees geht’s scheissn und schleichts eich!“ Höchste Zeit also, künftig selbst oder selbstbestimmt und ganz nach unseren speziellen Interessen u. Vorlieben unsere nähere Zukunft zu gestalten. Mit Freunden aus der Schule und Mädels, die ich in den letzten Reihen bei meinen finalen Kirchgängen kennen lernte, begab ich mich auf Suche nach entsprechender u. geeigneter Bleibe. Die kirchlichen Sitzplätze davor waren da noch streng getrennt, links die Frauen, rechts die Männer. Nur manche der alten und vorwiegend weiblichen Kirchenwanzen, wie wir sie nannten, hatten ihren reservierten Stammplatz ganz vorne in den Männerreihen, den sie natürlich schwer bewaffnet mit unheiligen Schimpftiraden verteidigten. Urpeinlich war mal mein Beitrag aus der letzten Reihe, wo ich ausgerechnet in die Stille der sakramentalen „Wandlung“ hinein rülpste. Die Leute davor drehten sich fast alle um, Reihe für Reihe & auch ich drehte mich um! Nur, da war niemand mehr, ich war „das“ letzte. Und es war mein letzter Ernstbrunner Kirchgang, ich glaub sogar, dass es eine weihnachtliche Mitternachtsmette war. Zuvor genossene Wein-Achteln waren wohl auch ursächlich, oder eher Vierteln! Damals hätte man sich geniert, Achteleinheiten zu bestellen, „Na, so a unnädige Ochtlwirtschoft faung ma si goa ned erst au!“ war ein oft strapaziertes Statement einiger WirtInnen. Ja, das wäre wirklich peinlich gewesen…
Die Räumlichkeiten im Schloss Niederleis waren bald gefunden, auch da wir zuvor schon Otto’s Disco in diesem Ort frequentierten, fiel uns auf, dass der davor schon als Taverne genutzte Schlosstrakt geräumt und somit frei wurde. Es brauchte nur noch das Verhandlungsgeschick meines Bruders Wolfgang, der mit seinem Bautechnikerjob den hausherrlichen Gräflichkeiten seriös genug erschien und wir zogen ein. Das muss, nach kurzem Gastspiel in einem Ernstbrunner Flüchtlingsheim, so um 79, 80 herum gewesen sein (Otto, der Niederleiser Discowirt, ertrug ohnehin lange genug unsere Spompanadln). Es war auch naheliegend, den Namen „Taverne“ für diesen unseren Jugend- u. Kulturclub zu übernehmen. Rudi G. hielt uns politisch auf Trab und „sauber“, Gabi, Gerda, 2 Ullis, Rosi, Helli, Hedi, Andrea, Hertha und fallweise meine „Schwester“ Susi L. brachten den Spirit, Gemütlichkeit u. Glanz in die Hütte, Wolfi & der aus Laa/Thaya erworbene Johnny, der später mit Hans Hass tauchen ging, kümmerten sich um alles Infrastrukturelle, Individualist Werni U, Harry W, der zuvor schon als allerschlimmster Ernstbrunner Karriere machte, Fred F, unser „Professor“ Wolfgang S, Yes-Fan schon lange vor „Owner Of A Lonely Heart“, der detaiIgenau alles über damalige Rock- u. Jazzrock-Bands wußte und Radlspezialist Seraphino T unterstützten sie dabei, Manfred „Huadla“ B rettete einen vorm Schloss verunfallten aus seinem brennenden Rover, Heinzi S, Gerhard Kwa, Gerhard „Grunz“ Kowa und Andi R waren die erfahrensten Musikanten unter uns, Roman M. brachte seine Kawa ..und ein paar andere lustige KollegInnen sonst was mit. Mit Reinigungs- und Bar-Diensten etc. wechselten wir uns ganz gut ab. Mit dem Eintreffen der supernetten Oldtimer-Bikerin Christine S und den einfallsreichen Geschwistern Gabi und Günther P wurden wir fast schon sowas wie homogen…

Ich kümmerte mich um Nachschub, nicht nur was Bier- u. Weinvorräte anbelangt, sondern auch den Nachwuchs an leiwanden Leuten vorwiegend aus der Wienerstadt. Martin R, ein solcher, wie auch Monika D, oder Ophelia, wie ich sie nannte und mit der ich noch viel interessanteres teilte, begleiteten mich leidenschaftlich zu allen möglichen Jazz-, Folk- u. ähnlichen Konzerten, wo wir gute Kontakte ergatterten, um bald schon mit ersten derartigen Gigs im oder vor dem Schloss aufwarten zu können. Mit der unprofessionellen aber durchaus sympathischen Werbung hierfür, kamen neue gute Leute raus & ein paar davon, wie eine Wiener Motorradgang, featuring Kurti V, der bald auch als erfolgreicher Gitarrist bei österreichischen Reggae-Bands fremdging, sein Bruder Ernsti, Hömal „Guzzi“ W, legendärer Klobesendesigner und späterer Teilzeitwinzer & Oberkellner und DJ Peterl W blieben. Wie auch Pezi U, mit dem ich heuer, also über 40 Jahre danach, hoffentlich noch samt seiner neu erworbenen 900er Tiger ausfahren werde, sein musizierender Cousin Jimmy und dessen Kompagnon Udo, die irgendwann auch unseren baldigen Karriereleiterreiter und späteren Concertologen Heinz „Hasi“ S einschleusten. Arzt-Lehrling (so ana kau nie schodn!) Otti B aus Laa und ein rauchfangkehrender „wilder“ Michl aus Fünfhaus machten das Kraut endgültig fett. Oder nein, das war dann doch ein äußerst kreatives Mädchenquintett mit Britta, Ute, Barbara, Claudia, Bettina und Maria aus dem nahen Mistelbach.

Letztere waren so kreativ, dass sie irgendwann mal Helene mitbrachten. Sie hatte es mir angetan! Mit ihr und bei ihr wollte ich bleiben & einige Jahre lang klappte dies auch. Unser freizügiges und liberales Tavernenleben u. -Treiben machte uns Ende der 80er dann aber doch einen „Strich durch die Rechnung“. Auch ihre Schwester Margit hinterließ ihre ehrgeizigen Spuren bei uns. Selbst betätigte ich mich fallweise und leidenschaftlich als Kuppler, allerdings nur so lange, bis sich ein Paar bei Trennung einer 3-jährigen Beziehung, also beide unabhängig voneinander, bei mir beschwerten, ich hätte ihnen 3 Jahre ihres jungen Lebens zerstört. Bei frühen Dylanfesten kamen Leute, die uns sehr bereichern konnten. Karli O, Sozialarbeiter und späterer Egon Erger, zählte dazu wie auch die Klosterneuburger „Altväter“ Rupp und vor allem Izze, der mit seiner Erika (Mundls Tochter Hanni aus dem „Echten Wiener“) auch noch spätere dieser Feste auf Burg Plankenstein heimsuchte. Unser junges Leben bereichert haben damals Bands und Musiker wie Liederlich Spielleut, Merlin, Rosengarten, die Stadtpfeiffer, das Rens Newland-Quartett, Fritz Steiner, Peter Ratzenbeck, Hans Thessink und die Bluespumpm. Vielen Dank nochmal! Nach 3 Jahren mussten wir ausziehen. Als einerseits eines schönen warmen Tages vor dem Schloss nackt Ping-Pong gespielt wurde und die Fliehkräfte beider Geschlechter das ihrige dazu beitrugen, dass sich unsere noblen Gastgeber nicht nur positiv erregten & andererseits ein paar unserer zugedröhnten Konzertbesucher, die, wie auch immer, grölend in den fürstlichen Innenhof gelangten und den Hausherrn mehr als brüskierten. Flennen und entschuldigen nutzte da nichts mehr. Wie schon anderorts beschrieben, wurde ein Vierkanthof in Michelstetten, am Nordhang der Leiser Berge, unser neues Domizil. Wir teilten uns dort die Anlage mit Hermann W, einem besonders netten Bauern und seinem Schweinestall. Wir bereicherten uns gegenseitig, er half uns bei Um- oder Ausbauten mit seiner Gerätschaft und wir, oder ein paar von uns wie Pauli & Eva, die er zärtlich „Schnurlies“ nannte, halfen ihm bei der Feldarbeit. Ruamschean & Weigatschean, statt Unkrautvertilger zu spritzen, gefiel uns. Ich konnte mit Hermanns Trecker fuhrwerken und erlernte sogar Mähdrescher zu fahren. Er achtete dabei akribisch, die verschreckten jungen Feldhaserln zu erspähen und einzusammeln. Nach dem Dreschen brachte er diese wieder heil ins Feld. Unsere beiden zuvor erwähnten „Haserln“ bevorzugten oft ihre Arbeit, ohne Arbeits- oder sonst irgendeiner Kleidung zu verrichten. So gabs auch schon mal den einen oder anderen Auffahrunfall in der angrenzenden Bundesstraße. Der Besitzer des Hofes war ein älterer Holländer, mit dem ich ganz gut und für uns äußerst lukrativ verhandeln konnte. Er selbst bewohnte das (immer noch existente) Wasserschloss. Wasser war damals keines mehr zugegen, wohl aber ein größerer Schilfbereich. Wie wir vermuteten, kam nach dem Ausbaggern einer Fläche von ca. 1000 m2 das Wasser „zurück“ und wir hatten einen wunderschönen Badeteich, der natürlich auch bald von den Kindern des Ortes genutzt wurde. Wir deklarierten ihn natürlich von Anfang an als FKK-Tümpel. Die Kinder hatten kein Problem damit, ihre Badehosen behielten sie aber an. Das Gelände rund um den Teich diente bald als Campingplatz für die Open-Air-Festivals. Nach indianischem Vorbild bauten wir uns auch eine Erdsauna. Der dazugehörige Aufguss fand klarerweise im Teich statt, im Winter allerdings eher in Form einer Schneeballschlacht. Nach einer winterlichen Saunaparty mit gut 40 sich abwechselnden Schwitzern, brannte unsere geliebte Sauna auch ab. Die nachfolgende neugestaltete fiel viel zu korrekt aus, um so gemütlich wie die alte sein zu können. Christa U war nicht nur leidenschaftliche Benützerin letzterer, sie hatte durch ihre jahrelange Dradiwaberl-, Stefan Weber- u. Falco-Erfahrung, eine gewisse Grundimmunisierung, was verhaltensauffällige Zeitgenossen anbelangte. Somit wurde sie die perfekte Wirtin und Mutti unserer Taverne. Unsere liebe Susa hatte das Talent, den dann doch wieder heterogenen Haufen halbwegs konfliktfrei beisammenzuhalten. Ich selbst war schuld, dass es manchmal brenzlig wurde, indem ich unsere Hütte für ausnahmslos alle offen und zugänglich halten wollte, auch für Vorbestrafte und Problemfälle, die sonst überall schon Lokalverbot hatten. Irgendwann krachte es tatsächlich aus diesem Grund. Weiß heut noch immer nicht, gescheit u. zielführend mit sowas umzugehen. Mitte der 80er-Jahre wollte ich endlich mal mit oder ohne Proletenpassion die „Kultband“ Schmetterlinge zu uns einladen. Ich kontaktierte den damaligen Gitarristen und Manager Günter G, der dieses Ansinnen jedoch nicht für so geeignet für diesen Zeitpunkt hielt, er meinte aber, dass es da jetzt was ganz Neues mit dem Willi R als Frontman gäbe, der ja auch einer der wesentlichen Schmetterlinge-Sänger war. Jawohl, der Ostbahnkurti war „geboren“, obwohl die Geschichte damals von einem Comeback oder fast von sowas wie einer Auferstehung erzählte. Ganze 3 Mal erhielten wir seinen fruchtbaren Segen!

1985 begannen wir mit dem Michelstetten-Fest, welches jährlich mit vielfältiger kultureller Beteiligung ein aktuelles Hilfsprojekt unterstützen sollte, egal ob im Land oder sonst wo. Wir begannen mit „Austrian Wings For Life“, um kleine Flugzeuge mitzufinanzieren, die möglichst nachhaltig zur Ernährungsgewährleistung in entlegenen Gebieten Burkina Fasos beitrugen. 1986 – Open-Ohr-Festival, 87 – Für Greenpeace, 88 – für Nicaraguanische Bauern, die von den US-gesponserten Contras vertrieben wurden. Und natürlich hatten wir auch so manch heimisches Projekt unterstützt. Global 2000, Amnestie International und ähnliche NGO’s bekamen ihren Stand, Künstler und Kreative der nahen, wie auch ferneren Umgebung und natürlich die Projektbetreiber präsentierten das Ihre und kulinarisch wurde es immer vielseitiger, nicht zuletzt auch durch einen gemütlichen Makrobioten-Kiosk. Da wurde unser Anwesen erstmals ordentlich gestürmt. Unter Federführung des bei einem Dylan-Festival gestrandeten Roman T hatten wir auch eine besonders lustige und auch informative Vereinszeitung namens Tav-Tav, bei und in der sich jeder beteiligen konnte. Roman selbst, der, da seine damalige Freundin und talentierte Keramikerin Karin laut unserem Hermann auch eine Schnurli war, von mir deshalb bald zum Burli befördert wurde, erfand das Cover und die witzigen Cartoons (unter anderem) mit Skippy, dem Buschbergkänguru, welches die australische Herkunft unseres „Kassiers“ Heinz oder Heimito S erklärte. Gerhard K lieferte kuriose Geschichten und musikalische Beiträge, Eva beschrieb ganz witzig interne Angelegenheiten. Mabi B steuerte ganz spezielle, aber sehr geschätzte Verrücktheiten bei, gemeinsam mit späterem Xi-berger (kein Bild, kein Ton, wir kommen schon) Scheraah, mit „Irrwitz“ Erwin, Walter, Hanni, Betty samt lustigem Bruderherz, 2 Helmuttis, Datzi, Sabine, 2 sehr leiwanden Marions, Tina, Tschina, Gini, Renate, noch einer Ulli u. Helli samt Rambo und unserem vollzeitfleißigen „Teilzeit-Strizzi“ Fredl T auch abseits dieses Blattes! Martin und Johnny aus der Zaya-Hauptstadt brachten „Elvis“ und Schlagzeug an unsere Buschbergflanken, Tänzer und Clown Mischa brachte sein sonniges Gemüt wie auch Optimismus und späterer Wiener Grünpolitiker Pezi D und „die“ Didi ergänzten unseren wilden Haufen indem sie unterschiedlich erfolgversprechend auf die selbe Angebetete abfuhren. Erwähnter Mabi, damals Floridsdorfer, kreierte unsere „Hängenden Gärten“ beim Teich und lieferte sich einst auch fast sowas wie ein Duell. Als ein später noch erwähnter bekannter und gefeierter Jazzgitarrist bei uns Mitglied wurde, war letzterer auf Urlaub und bekam dies nicht mit. Als er wieder einlangte, sah er eine ihm nicht bekannte Figur hinter der Bar mit Schnaps hantieren und begann ihn strengstens zu tadeln, was er hier verloren hätte, was der andere mit „Gscheidmasta, bist deppat, i bin Mitglied! Oba wer oda wos wüstn du sei??“ beantwortete. „i bin Mit-Glied!!“, „na daunn zag her die Ruam!“ gings hin u. her, bis sich beide mit ihrer „Rübe“ in der Hand gegenüberstanden, sich wenig später um den Hals fielen und den Abend leise weinend mit dem zuvor geköpften Obstler fortsetzten. Schlapfi J, unser auch nicht unlustiger Techniker, gab erstaunlicherweise eher den Vernünftigen dort, was man von unseren liebenswerten Geistern Waldi & Bergi nicht ganz so sehr behaupten konnte. Die „Bunkies“ und die „Seifangs“, ja das gab‘s auch, die sind als Paare gekommen und haben’s als solche unbeschadet überstanden. Sie wurden unsere Schrebergärtner. Und Günzül „Entengünther“ S blieb uns nach einem lustigen 2CV-Treffen am Hof. Ein Kleinbustreffen (ich hatte da noch Hannibal, mein buntes 7-Sitzer- und Reise-Ei) wurde auch fast nur von Enten mit allen möglichen und unmögliche Auf- und Draufbauten frequentiert. Nachdem ich mir die „Sagen des Weinviertels“ reingezogen hatte, brachte ich manchmal selbst fabrizierte Sagen, die in Michelstetten, von seinen Bewohnern und natürlich auch von uns selbst handelten, blede G’schichtn quasi, ins Tav-Tav. Und politisches Zeug natürlich! Wie in vielen heimischen Gemeinden standen (und stehen noch immer) jede Menge Kriegerdenkmäler umadum und in manchen Fällen hießen die auch Heldendenkmäler. Jene, die damals für die Nazis in den Krieg zogen und fielen, bezeichneten wir durchaus auch als Opfer, aber Helden, sofern dieser Begriff überhaupt Sinn machen sollte, waren andere, wie Franz Jägerstätter, also vor allem Deserteure und Wehrdienstverweigerer. Also beschlossen wir in M’stetten ein Wehrdienstverweigerer-Denk-mal! zu errichten! Unser Wolfgang H, schwer begabter Maler aus Stockerau, der inzwischen ein vielbestauntes Fresko und das Portal der Bäckerei des Ortes gestaltete, mauserte sich mit allgemeiner Beteiligung zum Bildhauer hierfür. Es wurde ein Hinkelstein mit einem von Sonnenstrahlen geschmolzenen Gewehr. Das entsprechende Fest zur Einweihung fiel ganz besonders aus. Ein paar Hundert Leut samt einiger Mitglieder Wiener Zivildienst- u. Wehrdienstverweigerer-Organisationen feierten bei erlesenster musikalischer Begleitung durch Charly Ratzer & seinem Quintett (featuring Fritz Pauer u. Mario Lima). Karli lernte ich bald nach seiner Rückkehr aus den Staaten, wo er mit den „Göttern“ und Innen wie Chaka Khan, Joe Farrell, Art Farmer und Chet Baker aufgeigte, in unser aller Aladin‘s Celeste kennen und mögen. Ich nahm ihn mit hinaus und er mochte sofort Michelstetten wie auch unseren Kulturverein, dem er bald und fast 2 Jahre lang auch beitrat. Somit hatten wir mehrere geniale Konzerte mit ihm in unterschiedlichen Besetzungen. Unvergesslich blieb uns seine Session mit Hans Thessink, Peter Ratzenbeck und Ripoff Raskolnikov beim 86er Dylan-Festival. Ihr gemeinsames beinahe halbstündiges „Don’t Think Twice, it’s allright“ mit den Spezifitäten aller 4 aus Blues, Jazz, Rock & Folk war wirklich den Göttern würdig, wie ich meine. Unserer Hausband gab Charly auch schon mal Nachhilfe. Er selbst am Schlagzeug, ließ mich seine Eigenanfertigungs-Gitarre, darmsaitenbespannt mit extrabreitem Resonanzkörper und entsprechend laut auch ohne Strom, würgen. Jedoch bevor wir laut werden durften, mussten wir erstmal eine gute halbe Stunde richtig und exaktest stimmen lernen, sonst hätte er uns wahrscheinlich ohnehin gleich in die Wüste geschickt! In diesem Jahr veranstalteten wir auch, nicht zuletzt aufgrund in der Organisation schon beteiligter namhafter Künstler, das durchaus ordentlich u. professionell aufgezogene Open-Ohr -Festival mit umfangreich kommerziellerem, aber auch sehr mutigem Programm. Da unser Tav-Tav u.a. auch von wirklichen Journalisten abonniert wurde, bekamen auch NÖ-Politiker meine „bösen“ Kommentare zu lesen. Ich wurde in die Bezirkshauptmannschaft Mistelbach vorgeladen und musste mich vom Bezirkshauptmann, vom Asparner Bürgermeister, vom M’stetter Kameradschaftsbund-Obmann und gottlob auch von unserem vielschichtigen und klugen Ortsvorsteher wie auch Heurigenwirten Robert Hofer anklagen lassen. Erstaunlicherweise wurde es aber keine einstimmige Phalanx gegen mich und meine linken „Spinnereien“. Klar, der Bezirkshäuptling beschwor einen Skandal sondergleichen und der KB-Obmann verabscheute uns ohnehin auch dafür, dass wir mit seinem von ihm verachteten Schwager Hermann so gut befreundet waren. Mit dem Bürgermeister hatte ich aber, wahrscheinlich aufgrund mehrerer gegenseitiger Trinkeinladungen, ein sehr positives oder spezielles Verhältnis, das er bei dieser Debatte auch so betonte & Herr Hofer nahm mich auch ganz persönlich in Schutz, obwohl er meine Meinung wie alle anderen, überhaupt nicht teilte. So weit, so gut oder sonst wie, gekreuzigt wurde ich nicht! Wir tranken noch gemeinsam ohne Politik, bevor jeder von uns mit sicher mehr als den damals erlaubten 0,8 Promille per mobilem Auto von dannen zog. Natürlich wurden jene Zeitungen auch in der Gemeinde meiner Eltern gelesen und es dauerte dort nicht allzu lange, bis meine Mutter anonyme Drohanrufe erhielt, in denen sie gefragt wurde, warum sie diesen Hurensohn, also mich, nicht rechtzeitig abgetrieben hat. Beim 3. derartigen Telefonat, hörte der Vater mit und erkannte den Anrufer als „Kameraden“ und einen der angesehensten, verdientesten und ehrenwertesten Ernstbrunner. Obwohl Daddy‘s Einstellung zum Thema sehr konträr zur meinigen war, hielt und stand er danach doch sehr klar zu seinem „missratenen“ Sohn. Jahre später entschuldigte sich der ehrenwerte Anrufer, nicht bei mir -eh klar, nicht bei meinem Vater, der lebte nicht mehr, aber bei meiner Mutter und er überreichte ihr einen Setzling gelb blühender Gartenblumen. Schon ein paar weitere Jahre, da lebte auch er nicht mehr, überwucherten diese G’staudn schon einen Teil des Gartens. Und heute überziehen sie schon, obwohl gelb- u. nicht blaublühend, penetrant das ganze Land…
Oft wurden wir angezeigt und die Gendarmerie musste notgedrungen amtshandeln am Hof, nicht wegen der Promille, da gabs ja großzügige Toleranzen, sondern aus lärmtechnischen Gründen. Wir waren halt wirklich sehr oft und sehr gerne zu laut. Die Anzeigen kamen allerdings von den Wochenend-Siedlern, die ihre „unheilige“ Ruhe dort wollten und nicht von den Ortsansässigen. Ganz im Gegenteil, diese wurden von ersteren ebenfalls angezeigt, wenn sie bestens gelaunt ihren Maibaum aufstellten, die Feuerwehr feierten oder Kirtag hielten. Die Leute von Michelstetten sind uns, trotz erwähnter Kameradschaften, bald ans Herz gewachsen. Viele kamen zu unseren Veranstaltungen, brachten sich auch auf vielfältige Weise ein, indem sie ihr Kunsthandwerk wie Besenbinden, Korbflechten und ähnliches vorführten und mittels Workshops auch weitergaben. Die Verpflegung am Hof kam großteils aus örtlicher Produktion und stammte nicht nur von Weinbauern und Schnapsbrennern. Der Heurige und das Wirtshaus, das zugleich Fleischerei und Tankstelle war, trugen das ihre zur Sättigung auch unserer unzähligen auswärtigen Gäste bei. Den eigentlich sehr netten, aber autoritären und manchmal als griesgrämig wahrgenommenen Wirten, der selten die Miene verzog, ertappte ich mindestens 2 x herzhaft lachen. Einmal, als ich ihn fragte „Herr Ochta, hättn se aa wos vegetarisches?“ und ein andermal bei einem Dylanfestival, als ich gerade mit 2 frisch erworbenen Dopplern Ringlottenbrand Richtung Hof stapfte und er sich mit seinem Ford Granada und quietschenden Reifen vor mir einschleifte, das Fenster runterkurbelte und mir ein verschwitztes und breitgrinsendes „Rekordumsotz!“ zurief.

Solche Dylanfeste fielen von Jahr zu Jahr zugeströmter und bald schon international aus. In den damaligen internetlosen Offline-Zeiten lags hauptsächlich an der Mundpropaganda und wenigen Medien, die unsere Schpompanadln verbreiteten. Wir hatten Deutsche, wie Michael und Uschi Lohse, denen ich auch persönlich zu großem Dank verpflichtet bin, Italiener, wenige Franzosen, einen Briten und sogar ein paar Kärntner zu Gast. Die Quartiere des Ortes und der Umgebung wie auch der Campingplatz waren gefüllt. Ich wollte eigentlich nur feiern, an der Bar, mittels Session beim Lagerfeuer oder sonst wie, aber Magnet für die meisten war Live-musik, Lesungen, Beiträge selbsternannter Dylanologen, Bootlegs und die berühmten Wackelvideos früherer Konzerte des „Alten“. Umso genialer fand ich es, dass Graham, der Engländer, ab dem 2. Tag des Festes nur mehr mit unserem Bauern Hermann, der ihn (wie auch unseren Ratzer-Karli) liebevoll „Oberlehrer“ nannte, helfend am Feld und anschließend trinkend in dessen Keller anzutreffen war. Der eine sprach kein Englisch, der andere null deutsch, sie verstanden sich prächtig. Nach Mitternacht trafen beide per Traktor und gemischtsprachig singend am Hof ein. Im darauffolgenden Jahr gestaltete sich Grahams erster Tag schon so…
Irgendwann war’s dann soweit, da fand ich auf meinem wiener Anrufbeantworter eine seltsame u. etwas verzweifelte Nachricht von unserer Pauli aus M-stetten: „Peda“ ja sie nannte mich so u. nicht Bäda, wie fast alle anderen u. das gefiel mir eigentlich, klang a bissl weniger g’schead, „bitte bleib heut in Wien! Da wartet ein Wahnsinniger mit einer Hacke auf dich und der meint’s offenbar ernst!“ Während ich mir gedanklich schon einen netten Abend in der Stadt zurechtlegte, dachte ich mir dann doch, ich hab das Ding da draußen initiiert u. jetzt soll i dem fern bleiben, echt jetzt!? Beim zweiten Versuch erreichte ich Pauli am Telefon und ich wollte da klarerweise näheres wissen. Sie meinte, der Typ hätte auch sie bedroht, Grund sei aber offenbar der, dass er so sehr auf meine Freundin abfährt (was diese tatsächlich mitbekommen hat, aber alles andere als erfreut darüber war!) und was ich mir nur einbilde, diese Beziehung als gegeben und beständig zu erachten, ich solle mich schleunigst schleichen, Punkt. Ja, man lernt nie aus! Bis ich draußen ankam, es dürfte da auch noch ein Gespräch mit dem „Objekt seiner Begierde“ gegeben haben, war er nur mehr weinerlich und besoffen. Es blieb dann eigentlich nur mehr Formsache, ihn zu „entwaffnen“. Die Hacke, ist gleich Beil oder Spalthilfe, verweilte fortan in unserem Werkzeug-Reservoir! Lustig fand das damals keiner u. selbst erinnerte ich mich nur zu genau, was meinem Bruder, oder besser gesagt, seiner damaligen Freundin, widerfahren ist. Sie rief ihn in seinem Büro an und erzählte ihm von einem eben erst kennengelernten „Verehrer“, der ihre Ablehnung seiner Avancen und seiner Anmache nicht akzeptieren wollte. Sie klang sehr aufgebracht und ängstlich. Bis Wolfi bei ihr angekommen ist, war Blaulicht in Form von Rettung u. Polizei vor der Tür. Zu spät, sie wurde ermordet! Dieser wahnsinnige war wohlhabender Araber, wie sich noch herausstellte, meine gottlob dann doch noch eher harmlose Variante kam aus unserem viel gerühmten und geliebten Weinviertel…
„Businessmen, they drink my wine, plowmen dig my earth, none oft them along the line know what any of it is worth“ und ich fühlte mich nach guten 10 Jahren durchaus aus mehreren Gründen schön langsam zu anderwärtigem Rumtreiben genötigt…
Künstler (sind mir jetzt sicher nicht alle eingefallen!) wie Hamish Imlach, Allen Taylor, Phil Shackleton, Cindy Peress, der Cousin David Bowie’s Gypsy Dave Smith, H.C.Artmann, Erwin Steinhauer, Martin Auer, Den Warrick, Tom Telepak & Luke Tobin, Willi Resetarits „mit“ Ostbahnkurti samt Chefpartie, Wilfried, Sigi Maron, Heli Deinboek, Mo & seine Gangsters In Love, Boris Bukowsky, Hans Thessink, die Untouchables, die Mugl-Company, Jazzgitti mit ihren Discokillers, Ostinato, Rens Newland Trio, Fritz Seiner Quartett, Salah Addin, Dele’s Reggae/Roots-Music, Taru Africa und mehrere andere afrikanische u. Latin-Bands. Harry Stoika, Peter Legat’s Incognito aus denen später Count Basic hervorgingen, sowie die Hallucination Company noch in Niederleis, die Kärntner Bluesbreakers, Zappa‘s Bluespumpm und die Mojo Blues-Band, Peter Ratzenbeck, Ripoff Raskolnikov, das Delos Klassik-Trio, Christina Zurbrügg, Adula Ibn Quadr, Lakis & Achwach, Michael Kampelmühler, Stadtpfeiffer, Merlin, Saitensprung, die Vienna Ceilidh-Band, unsere fast schon Hausband Liederlich Spielleut, Carlos Berger, Peter Del Bello, Opi & The Röhrljeans, Square Leaves, Gerry Schuller, Graymalkin, Deschowieda und letztlich die Tschuschenkapelle wie auch das Kollegium Kalksburg und(!) die örtliche Blasmusikkapelle, die mal gegen Morgengrauen gemeinsam mit unserem Karli Ratzer aufgeigten ..oder eher „überbliesen“, blieben mir treue Weggefährten.

Wilfried R, Kurzzeitkeyboarder unserer Hausband und mit seiner Freundin Ulli späterer Erfinder von „Wir Sind Kaiser“, animierte mich zunehmend fremd zu gehen. Nach gut 10 Jahren selbstverschuldeten Kulturbetriebes im Herzen des Weinviertels, musste ich doch wohl fremd gehen und mit den Jazz-Festivals von Wiesen & Saalfelden gelang das auch. Entsprechende und ähnliche Veranstaltungen in Laa an der Thaya und Mistelbach, wo die Kultodrom-Leute wirklich gutes Programm auf die Beine stellten, wie auch jene des Waldviertels ala Waidhofen und Gutenbrunn, die mir ihre Lokalmatadore Bluespumpm auch persönlich näherbrachten, trugen das ihre dazu bei. Zappa C, der Sänger und Gitarrist und seine Erika, luden Wilfried und mich des Öfteren auf ihren Hof bei Heidenreichstein, wo wir bis weit nach Mitternacht freudig das übliche taten. Nur war halt auch vor 6 in der Früh schon Tagwache! Es musste gemolken, gefüttert und ausgemistet werden. Ich entschied mich freiwillig für letzteres. Oh doch, es war leiwand, aber Waldviertler wurde ich dann doch nicht! Ist ja auch zu kalt dort, oder!? Stattdessen machte ich bald immer öfter auf Teilzeitmistelbacher und dank „meinem“ Wirten Reinhard Kruspel und seinem damals ins Leben gerufenen Alten Depot konnte ich dem Kulturbetrieb auf sehr abwechslungsreiche Weise treu bleiben. Mille Grazie, lieber Padrone! Mit Hamish Imlach, dem „Biggest Man In Scottish Folkmusic“, der einst mit John Martin jammte, verband mich auch danach noch eine besondere Freundschaft. Er besuchte mich mehrmals mit seiner ebenso singenden Frau Muriel Graves und oft auch mit dem einst mit Van Morrison in „Them“ spielenden Iren Den Warrick in Wien, wo es Gigs bei All-Star-Festivals oder im Metropol wie auch in der Kulisse gab. Wir fuhren gemeinsam mit Den‘s u. auch meiner Freundin ins mir vertraute Weinviertel, suchten ein gemütliches kleines Häuschen in der Nähe von Wirt oder Heurigen für meine Freunde und einen möglichst windschiefen Turm, wie den des „Lupo“ oder wie den Farol von Tavira, für uns. Wir fanden weder noch, aber die stetige Suche, bei der wir auch das fruchtbare Oberschoderlee (mrhban Aladin!) kennenlernten, machte uns allen unheimlichen Spaß. Als denkbar besten Ersatz fanden wir Friedl Umschaid‘s Presshausheurigen, wo wir bis zum Morgengrauen Sessions spielten, kurz bevor man dort Nonsens zu erfinden begann. Natürlich musste ich dieses „varuckte“ Dorf auch H.C.Artmann zeigen, der bei Wohlgefallen an dortigen Weinen, nicht nur aus seiner „Schwoazn Tintn“ las. Und Hamish? Wie mir Muriel nur wenige Jahre später erzählte, beschloss er den Jahreswechsel mit ihr, mit guten Getränken und mit John Lennon zu verbringen. Um Mitternacht prositete er zu letzterem, der mittels Fernseher, quasi aus dem Jenseits strahlte, schlief zufrieden lächelnd ein und wachte nicht mehr auf…















































