Ich nehme mal an, dass unsere Waltraud über die lange schon begeistert gehörte und betanzte afrikanische Musik und deren Rhythmen, ihre Neugier und Liebe zum südlichen Kontinent und seiner Bewohner entfachte. Als aktive Besucherin der Wiener Afrikatage und Teilnehmerin an Percussionsworkshops lernte sie erst Djoutala Seydi und dann Fode Sy aus Senegal als die idealen Djembelehrer kennen. Inzwischen war sie mehrmals schon im Süden, der Casamance des westafrikanischen Landes und hat auch schon mehrere Hilfsaktionen gestartet. Viele Private in ihrer, oder unserer Umgebung, wie auch Firmen, vor allem aus dem Weinviertel hatten ordentlich gesammelt und gesponsert. Dabei ging es vor allem um nützliche Waren, die in Senegal, Gambia, Guinea Bissau etc. kaum erhältlich sind. Gemeinsam mit Freund Fode und mehreren Helfern organisierte sie schließlich auch den Containertransport, wie auch die spannende Verteilung vor Ort. Ganz besonders und emotional war da für alle Beteiligten die Ausgabe von Lehr-Utensilien vor und in den Schulen. Zur Zeit weilt sie wieder in diesen gerade sehr heißen und trockenen, aber auch wunderschönen Gefilden.
Ihr jüngstes Anliegen betrifft Mari aus Togo. Sie hat nicht nur innerhalb kurzer Zeit ihre beiden Eltern verloren, sondern bei einem schweren Unfall auch noch ihre Beine. Unser Freund Leo hat die Geschichte und Bitte dazu besprochen. (Ich vermute für mich selbst, in meinen alten Tagen derart hoch u. schön deutsch zu sprechen, nicht annähernd so hinzubekommen…) Danke Leo!


















































